Tag Archive for 'studivz'

Mein digitaler Selbstmord

03Feb08

Ich weiß, dass ihr alle SpOn lest. Ich möchte trotzdem auf diesen Artikel Mein digitaler Selbstmord aufmerksam machen. Coolstes Zitat: 

Am nächsten Abend [am 4. Tag nach der Lösung] ruft mich meine beste Freundin an. Sie fühlt sich einsam. Heute, so gesteht sie mir, hat sie den Account ihres Bruders missbraucht und sich ins StudiVZ eingeloggt. Sie musste einfach wissen, ob sie was verpasst hat. Hat sie nicht. 

Wenn die Menschen jetzt noch checken, dass es keine Zeitsache ist, warum man nicht im StudiVZ ist, dann wäre ich ja auch glücklich. Wenn es ein Zeitproblem wäre, dann könnte man sich ja auch einfach das ganze soziale Leben sparen und würde noch mehr Zeit sparen (ich weiß wovon ich rede).

Warten wir darauf, dass die ganze Web 2.0 Blase entlich mal platzt! Ich werde nicht darum weinen…

Die Glasperlen des 21. Jahrhunderts

12Jan08

Ich weiß, dass es nen Captain Obvious ist, zu schreiben, dass das StudiVZ böse ist. Wer da ist, der ist echt selber schuld. Einen interessanten Vergleich habe ich in einem Artikel der SZ gefunden, den ich euch nicht vorenthalten wollte: 

Dass selbst seine Daten geldwert, ja eine Währung sind wie bereits die Organe seines Körpers, stellt die wohl gründlichste Kränkung des Menschen im 21. Jahrhundert dar. Noch allerdings hat man den Eindruck, dass sich die Bewohner der virtuellen Welten diesen ihren ureigensten Schatz abschwatzen lassen wie jene Indianer, deren Fell die Eroberer einst gegen Glasperlen tauschten.

Hier gehts zum ganzen Artikel.

Der Daten-Gau beim StudiVZ

14Dez07

Die StudiVZ-Bude ist so ein Sauhaufen. Das muss ich nochmal erwaehnen. Wie ihr alle vielleicht schon erfahren hat, erneuert das StudiVZ ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Ihr duerft alle auf die Einführung personalisierter Werbung gefasst machen. Und das nicht nur auf den Webseiten (was ja mit ADBlock ausblendbar waere), sondern auch per SMS und Instant Messenger. Der Knaller!

Die neuen Bedingungen werden von dem Unternehmen derzeit per E-Mail verschickt und sind noch nicht online einsehbar. Immerhin ist schon eine FAQ zu den Neuregelungen online, mit der die Firmengründer Bedenken zerstreuen wollen: “Mit den neuen AGB schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass StudiVZ auch zukünftig kostenfrei bleibt. Hierfür ermöglichen die neuen AGB den Einsatz von aktuellen Werbeformen, die auf anderen Websites und Plattformen bereits zum Standard gehören“, versichern Dennis Bemmann und Michael Brehm.

Im August hat Marcus Rieke (ehemaliger eBay Manager) die Leitung uebernommen um das junge Unternehmen PROFITABEL zu machen. WTF?

Dies will Riecke nun offenbar mit der Vermarktung neuer Werbeformen ändern. Welche Werbeformen das genau sind, offenbart erst ein Blick in die “Einwilligung in die Verarbeitung personenbezogener Daten“. Unter Punkt 6 lässt sich das Unternehmen zusichern, die Werbung auch auf anderen Wegen als über die Plattform selbst zu den Studenten zu bringen. So wird explizit auch die Nutzung der bei StudiVZ hinterlegten Handy-Nummer und Instant-Messenger-Adressen zum Werbeversand freigegeben. Wer damit nicht einverstanden ist, kann die Nutzung in seinen Datenschutzeinstellungen deaktivieren – ein klassisches Opt-Out-Verfahren.

Da freut man sich doch! Die Daten werden weiter gegeben, und dann kann man den Haken anklicken, das sie doch nicht weiter gegeben werden sollten. Und die Daten werden dann auch sofort zurueckgenommen oder zur weiteren Verwendung gesperrt. Klar! Zu Spaet!

Anstatt die Kenntnisnahme der neuen Regeln nach einer gewissen Zeit vorauszusetzen, verlangt StudiVZ jetzt eine explizite Zustimmung zu den neuen Regeln, mit der etwa die Nutzung der Profildaten zum Werbeversand automatisch aktiviert werden und erst anschließend wieder deaktiviert werden können. Wer allerdings bis zum 9. Januar nicht sein O. K. zu den Änderungen gibt, wird auf der Plattform gesperrt. Die anderen Mitglieder können das Profil weiter besuchen, Pinnwandeinträge hinterlassen oder dem gesperrten Mitglied Nachrichten schreiben. Das betroffene Mitglied hat erst dann wieder Zugriff auf seine persönlichen Daten, wenn es den neuen AGB und Datenschutzregelungen zugestimmt hat.

UND, wenn das noch nicht reicht, dann gibt der Teil hier dem ganzen die Krone:

Auffällig ist auch der Punkt 3.3 der neuen AGB. Anders als bisher wird den Teilnehmern nicht mehr das Recht eingeräumt, die Daten bei StudiVZ löschen zu lassen. Das Unternehmen versichert nur, dass die persönlichen Daten nicht mehr über die StudiVZ-Plattform einsehbar sind.

Gute Nacht StudiVZ. Und viel Spass mit den ganzen IdiotenMitglieder die Dir ab dem 9. Januar ihre personenbezogenen Daten schenken, damit DU endlich PROFITABEL wirst.

Die Werbung im StudiVZ nervt langsam!

14Dez07

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DAS suckt ja wohl gewaltig!
Und ich hab schon die ganze Werbung die eh schon auf der Seite ist weggeschnitten.