Ipv6, das ungeliebte Kind

14Feb09

Von heise:

Noch viel zu tun gibt es auch im Bereich IPv6, allerdings nicht so sehr für die drei Registries selbst. Beim DeNIC sei IPv6 bereits Normalität, bei nic.at stehe man “Gewehr bei Fuß”, berichteten die Registry-Vertreter. Allerdings hält sich die Nachfrage sehr in Grenzen. Der Bereich von nic.at verzeichnet aktuell 12 Ipv6-Nameserver, beim DeNIC sind es 64, die gerade mal 30 Domains bedienen.

Jetzt weiss ich auch, warum als ich nach ipv6 Glue Records die Antwort:

DENIC hat den GLUE-Record manuell gesetzt, dieser sollte seit ca. 13 Uhr aktiv
in der Root-Zone geladen sein

bekommen habe. Ist Ipv6 wirklich so experimentell, dass das niemand machen will?

Zum selbertesten dig +norec blinkt.de @f.nic.de

1 Antwort to “Ipv6, das ungeliebte Kind”


  1. 1 Robert Feb 15th, 2009 at 22:40

    Ja, IPv6 ist bislang ein recht ungeliebtes Kind. Aktuell habe ich 11 Domains, die vollständig IPv6-tauglich sind. 7 davon bei der DENIC, jeweils mit 3 IPv6-GLUE-Records. Je nach Zählweise bei der DENIC habe ich damit 3 oder 21 IPv6-Nameserver für .de-Domains. Die restlichen 4 Domains sind .info bzw. .net.

    Die Eintragung geht aber über den richigen Domain-Registrar glücklicherweise recht problemlos – auch wenn meine Einträge noch in einer Zeit vorgenommen worden sind, wo IPv6-GLUE-Records noch seltener waren, als sie es heute sind. Wenn ich es richtig weiß, habe ich mit meinen 7 Domains damals die Anzahl der IPv6-tauglichen .de-Domains um ein Drittel vergrößert.

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