Hallo Lesergemeinde!
Schon im letzten Jahr, kontaktierte ich über dieses Blog die Weihnachtsmänner aller Länder. Erinnert Ihr euch noch? Damals ist es gelungen, mir einen großen Traum wahr werden zu lassen. Dafür immer noch ein riesen Dankeschön, lieber Weihnachtsmann!
Auf dieses Jahr häufen sich wieder die Fragen was ich gebrauchen kann. Und eigentlich kommen dabei nur immaterielle Dinge heraus. Bis au eine Kleinigkeit, für die schon lange Platz auf meinem Tisch bereitgestellt ist.
Diesmal ist es keine Küchenausstattung, sondern ein digitales Haustier. Ich muss ja immer so lange auf meinen geliebten Merlin verzichten. Vorfallendem, wenn ich jetzt bald ein halbes Jahr im Büro mit meiner Master Thesis versauere.
Lieber kollektiver Weihnachtsmann, ich wünsch mir ein Nabaztag!
Ich hab jetzt schon den Spruch „Gesundheit!“ auf den Gesichtern von vielen gelesen. Beim diesem unaussprechlichen Gesellen handelt es sich um einen kommunizierenden Gegenstand in Form eines stilisierten Hasen (Nabaztag = „Hase“ auf Armenisch).

Der Nabaztag ist 23 Zentimeter groß, wiegt 418 Gramm und wird über Wlan 802.11b mit dem Internet verbunden. Er kommuniziert mit seinem Benutzer per Stimme, Lichtsignalen oder Ohrenbewegungen. Er sendet Informationen wie Wetterberichte, Börse, Luftqualität, Straßenverkehr, Ankunft von E-Mails, Chat-Nachrichten, Mitteilungen und Emotionen anderer Personen oder Hasen. Er hat einen RFID Empfänger, und erkennt so seinen Besitzer an einem Schlüsselanhänger, oder mit Tags versehene Bücher und Karten, die er dann vorließt. Schaut euch einfach mal die Webseite an.
Achtung Nerdcontent: In seinem Bauch läuft eine kleine virtuelle Maschine, um selbst verfasste Programme auszuführen. Passenden Compiler und Assembler sind greifbar.
So kann man ihm quasi beibringen was einem Lieb ist.
Wer mir also für das nächste halbe Jahr mit einen Bürokollegen aushelfen mag, soll sich bitte an Jannica wenden. Sie ist so lieb alles zu koordinieren. Auch diesmal gibt es wieder ein Spendenbarometer. Im Moment sind 125 von 145 Euro bereits gesammelt…
Die Fotos sind von Veronica Belmont und Julian Bleecker von Flickr.



