Archive for Dezember 19th, 2006

Hachja… Debian

19Dez06

Ich kann ja Debian mittlerweile überhaupt nix mehr abverlangen. Als Client nur bedingt brauchbar, weil gewissen Software wegen ihrer Lizenzpolitik fehlt, und als Server-Betriebssystem total unbrauchbar. Jedenfalls wenn man die bleeding-edge-Funktionen von Services braucht. Oder die Pakete sind gleich ganz kaputt, oder kaputt compiled.

Mehr als im Klo runterspülen kann man das Zeug eigentlich nicht mehr. Und jetzt lese ich folgendes:

“Debian GNU/Linux 4.0, codenamed Etch, had been due to arrive by December 4, 2006, but it’s been delayed because some developers have deliberately slowed down their work.” (…)”Some people who used to do good work reduced their involvement drastically. There was nothing I could do about, and that happened way before I started full-time on release, but on the global picture that still counts.”

Ich würde bei so nem Projekt auch den Bock verlieren.

Jaspert also said that Dunc-Tank “has demotivated a lot of people who now either resigned, simply stopped doing (parts of their) Debian work or are doing a lot less than they did before DT was started. The freeze got delayed and getting the release out on schedule has become nearly impossible. We are unable to see any good virtue in this ‘experiment.’ “

“The heated discussion DT has consumed an incredible amount of time and energy that could also have been used in a much more productive way,” Jaspert added. “This was probably expected from the DT initiators but didn’t keep them from setting off this discussion at such an important time — shortly before the release. Why they didn’t introduce DT *after* the release, or much earlier in this release cycle, when there is/was time and a lengthy discussion would not have taken otherwise needed time is not understandable.”

Der komplette Artikel hier! Das ist sooo typisch für diese Leute! Wieso wundert mich das nicht mehr…

Startup!

19Dez06

Erfreulich: Im Frühstücksraum des Mercure laufen u.a. ruhige Lieder von Krezip und Schandmaul . Das hätte ich jetzt nicht erwartet. Gibt ‘nen schönes Ambiente!

Bin unterwegs und mich umgibt ein Duft von Freiheit und See.
Mal bin ich hier, man bin ich dort, sehr lang verweil ich nie.
(…)
Ich ziehe meiner Nase nach, ich halte sie stets im Wind.
Schlaf ich nich heut, so tu ich’s morgen wo mein Leib hin nieder sinkt.
Völlig frei und ungebunden, keine Kette die mich hält.
Ich bin an keinen Eid gebunden, trampe frei durch diese Welt.
(aus Schandmaul – Bin Unterwegs)

*strahl* :) )

Weihnachten, das Fest der Liebe

19Dez06

Ich greife mal einen Post vom Problemlöser auf:
Arne und ich waren am Wochenende in Soest, auf dem Winterkirmes. *hust* Was an dem Ding auch immer Kirmes sein soll. Nunja. Egal. Es gibt schlimmeres…

Jedenfalls wurden wir irgendwann hungrig und hielten an einer einschlägigen Fressbude (der Name ist Programm) an und ließen uns Essen ausgeben. In den 5 Minuten die wir dort verharrten wurde uns klar, das Weihnachten das Fest der Liebe ist.

Szene 1

In der Wartschlange hinter mir. Ein altes Pärchen. Alter: ca. 50-60.

<er> *murmel*
<sie> sei nicht immer so boese zu mir!
<er> bin ich doch nicht
<sie> natuerlich! sei nicht so boese zu mir (exakt wiederholt)
<er> stell dich nicht so an!
<sie> ich hab dir genau gesagt ich kann mich nicht ändern! *anschnauz* *träne_roll*
<er> ach! laber mal… mit $NACHSPEISE oder ohne?!

Ui. Das gibt schonmal 3 Punkte.

Szene 2

Vor der Bude war eine Wartschlange, die zu der ausgewiesenen Ausgabe des Essens führte. Eine Frau hatte dieses Schild übersehen, weil Leute davon standen. Sie stellte sich an der anderen Seite an.

<frau> Ich hätte gerne $PRODUKT
<verk.> Stellen sie sich bitte an der Schlange an! *patzig_und_agressiv_schrei*
<frau> Wo ist die denn?
<verk.> Sind sie blind? Da hinten! *noch_patziger_werd*
<frau> Wissen Sie was? Wenn sie mir so blöd kommen, dann essen wir woanders. *brüll*

Nun kommt ihr Mann mit dem Kleinen ins Spiel.

<frau> Frechheit! Dann essen wir woanders! Schnepfe!

Die dritte tolle Szene die in den 5 Min passiert war, ist mir leider entfallen. Wenn man das hochrechnet, geht’s schon nett auf dem Markt her. Vorfallendem vor dem Stand. Das lächeln hat die Verkäuferin auch nicht gelernt.

Ansonsten nur das übliche. Eine junge Mutter mit dem kleinen Kind auf dem Arm und der Zigarette im Mund. Und das übliche aggressive Verhalten was auf engen Wegen und Räumen manchmal auftritt.

Das Paradebeispiel: Ein ungepflegter Familienvater, Kippe im Mund, mit dem Ellbogen voraus entgegengesetzt des Laufstromes. Laut herumwetternd: “Was soll denn der Mist! Wieso bleiben hier denn alle stehen! Dummköpfe! *qualm* GRRRR! ” Fazit: Vollidiot!

Solche Menschen tun mir echt leid.