Der Spon schreibt hier:
Keine Starterlaubnis bekam ein Flieger zur Überraschung von Crew und Passagieren bei einem Tankstopp in Dakar. Grund: Erst müssten die Flughafengebühren in bar entrichtet werden. Der Pilot griff in die eigene Tasche – und in die Getränkekasse des Flugzeuges.
Bitte was?
Viel Applaus von den 204 Passagieren bekam ein Pilot, der die Flugzeugbar und eigene Ersparnisse plünderte, um die Flughafengebühren in Dakar zu bezahlen. [...] Pilot John Lawrence versuchte zunächst erfolglos, mit seiner eigenen Kreditkarte Geld abzuheben. Er griff zu seinen eigenen Ersparnissen und denen seines ersten Offiziers [...] Da es jedoch inzwischen dunkel war, verlangten die Offiziellen laut “Times” noch ein paar Francs extra für die Startbahnbeleuchtung.
Ich kann mir das richtig vorstellen. Nen Flugzeug mit ner Radkralle am Bugrad. Und Licht auf der Startbahn kostet extra! Was wär passiert wenn Sie einfach so abgelogen wären? Als Terroristen abgestempelt und abgeschossen? Man wird es nie erfahren. Und, wieso muss man sowas eigendlich Bar entrichten?`
Eine Sprecherin der Fluglinie sagte der “Times”, die Landung in Dakar sei mehrere Tage vorher angekündigt gewesen. Es sei es nicht üblich, bar zu zahlen, da eine externe Firma für Gebührenzahlungen verantwortlich sei.
Wenn das Geld mal nicht direkt in die Tasche vom Hausmeister gegangen ist.



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