Endlich scheint der Streit ein Ende zu finden. Heise schreibt das die Auseinandersetzung zwischen der SCO Group und IBM um angeblich illegal nach Linux kopierten Source-Code eine schwere Niederlage erlitten hat. Die Untersuchungsrichterin Brooke C. Wells drückte es so aus:
“Wenn jemand bei Neiman Marcus [US-amerikanische Kaufhauskette, d. Red.] rausgeht und an der Tür angehalten und des Diebstahls beschuldigt wird, so erwartet man, dass der Beschuldigte erfährt, was er gestohlen haben soll. Es wäre absurd, wenn ein Ladendetektiv erklären würde, ‘sie wissen schon, was sie gestohlen haben’. Oder wenn dem Beschuldigten einfach ein Versandkatalog mit allen Waren von Nieman Marcus gegeben würde mit dem Hinweis ‘es ist hier irgendwo drin, finden sie es selber heraus’.”
Genau eine solche Taktik aber habe SCO angewendet, um IBM vor Gericht zu bringen, erklärte Frau Wells.
Chris Sontag und Darl McBride (SCO Manager) hatten zu Beginn der Auseinandersetzung mehrfach erklärt dass IBM einen Diebstahl begangen habe, weil sie Millionen von Codezeilen direkt nach Linux kopiert hätten. Doch leider gibt es bis heute keine detaillierte Beweise… Das betonte auch die Richterin.
Mit der durchaus vernichtenden Beurteilung der bisherigen Vorwürfe von SCO geht die Voruntersuchung in ihre Endphase. Die nun folgende Hauptverhandlung unter einem ungünstigen Stern. Schade für SCO. Danke für diesen Realtitätsabgleich Frau Wells. Wohin darf ich die Blumen schicken?
Wer schon immer wissen wollte was in seinem Burger bei McDonals alles enthalten ist, hat jetzt die Möglichkeit das nachzuschauen. Und zwar hier: [

